Die Top 8 der besten Bremsbeläge

Die Top 8 der besten Bremsbeläge

Damit Sie gut bremsen können brauchen Sie die besten Bremsbeläge und müssen wissen, was die besten Bremsscheiben sind. Die Sicherheit des Fahrers und der Insassen ist auch davon abhängig, dass Sie ein optimal funktionierendes Bremssystem haben. Nicht umsonst gilt der Grundsatz: „Wer schlechter bremst, fährt länger schnell“. Dies kann bei einem Unfall oder in brenzligen Situationen schnell den Unterschied zwischen glimpflich davonkommen und schweren Verletzungen machen. Im folgenden Artikel bringen wir Ihnen zunächst die Grundlagen näher, um im Anschluss auf die besten Bremsbelaghersteller einzugehen.

Was versteht man unter Bremsbelägen fürs Auto?

Was versteht man unter Bremsbelägen fürs Auto

Um zu erkennen, was gute Bauteile dieser Art ausmacht, müssen Sie sich als erstes darüber informieren, was Funktion und das Design dieser Bauteile ausmacht. Grundsätzlich funktionieren die Bremsen Ihres Fahrzeugs so, dass die Bremsbeläge entweder gegen eine Bremstrommel oder aber gegen eine Bremsscheibe gepresst werden. Dies geschieht immer dann, wenn Sie das Bremspedal betätigen oder aber Ihre Handbremse anziehen. In modernen Fahrzeugen wird Ihre Fußkraft dabei durch einen Bremskraftverstärker unterstützt. Durch den Pedaldruck und das Zusammenpressen der Bremsenbauteile entsteht Reibung. Dabei sind die Bremsscheiben bzw. die Bremstrommel mit den sich drehenden Rädern verbunden (diese drehen sich also mit), während die Bremsbeläge im Bremssattel sitzen und darüber mit dem Fahrzeug verbunden sind. Die Reibung verlangsamt dabei die Radrotation, was im Umkehrschluss wiederum erlaubt, Ihr Fahrzeug zu verlangsamen bzw. zum Stehen zu bringen. Weil man die Reibung zum Abbremsen ausnutzt, gibt es natürlich auch einen Abtrag von Material. Dabei ist die Zusammensetzung von Bremstrommel oder Bremsscheibe bzw. den Bremsbelägen so gewählt, dass ein Großteil des Materialabtrags letztgenannte Bauteile betrifft. Damit handelt es sich um klassische Verschleißteile, welche je nach Fahrstil und Nutzung Ihres Autos mehr oder minder häufig ausgewechselt werden müssen.

Arten von Bremsbelägen

  • Halbmetallisch;
  • Leichtmetall;
  • Organisch;
  • Keramik

Bremsbeläge bestehen aus einer Trägerplatte und einem Beibbelag, zur Herstellung können über zehn Komponenten verwendet werden.

Die Zusammensetzung von halbmetallischen Bremsbelägen schließt mindestens 65 % Metall ein. Die restlichen 35 % sind eine Mischung des Grafit und anorganischen Materialien. Der Vorteil dieses Belagtyps ist die Fähigkeit, Hitze effizient zurückzuhalten und der Nachteil ist seine übermäßige Härte, die zu einem frühen Abnutzen der Bremsscheibe führt.

Leichtmetall-Bremsbeläge werden aus organischen Materialien mit einem Zusatz von Metall (nicht mehr als 30 %) hergestellt. Die habe eine gute Hitzebeständigkeit und sichern ein effizienteres Bremsen. Sie kosten fast zwei mal so viel wie halbmetallische Beläge.

Kevlar, Glas und Kohlenstoff sind die Basismaterialien, um organische Bremsbeläge anzufertigen Die Zusammensetzung dieser Bestandteile schließt nicht mehr als 15 % Metall ein. Sie sind weich und arbeiten sehr leise und wurden entfworfen um mehr zu halten, als andere Belagarten, daher sind sie für aggressive Fahrer nicht passend.

Die Zusammensetzung von keramischen Bremsbelägen schließt keramische Fasern, synthetisches Gummi und Nichteisenmetalle ein. Diese Beläge stellen einen unveränderlichen Reibungskoeffizienten zur Verfügung und sie schleifen weniger ab. Sie sind die beste Wahl für sportartliche Fahrstile. Sie sind teurer als andere Bremsbelagarten.

Kategorien von Bremsbelägen

 Alle Beläge werden in zwei Kategorien unterteilen: 
  1. Original
  2. Ähnliche

Die Vorteile von originalen Bremsbelägen sind offensichtlich, aber sie kosten zwei mal so viel wie vergleichbare Beläge. Sie werden in einer Originalverpackung von einem vertrauensvollen Hersteller verkauft.

Hohe Qualitätsanaloga unterscheiden sich von den ursprünglichen Ersatzteilen nur geringfügig in ihren Eigenschaften. Diese Beläge sind preiswerter, während sie eine ziemlich ausreichende Bremsenleistung zur Verfügung stellen. Jedoch gibt es aus Kleinmaterialien angefertigte Analoga. Für gewöhnlich werden solche Beläge nicht richtig geprüft und entsprechen den allgemein akzeptierten Standards nicht wirklich. Es ist wichtig, einen Fehler zu vermeiden, wenn man diese Autoteile auswählt: Ein zu niedriger Preis sollte Ihnen zu bedenken geben.

Die Hauptbedingungen der Bremsbeläge

  1. Betriebstemperatur. Bremsbeläge die gegen eine Temperatur von 300-350 ° C widerstandsfähig sind sollten für das Fahren in Städten und für gemäßigt schnelle Fahrten ausreichen. Sportwagen werden mit Bremsbelägen ausgestattet, die auch bei einer Temperatur von 900 °C arbeiten, aber sie sichern eine wirksame Bremsung nur dann, wenn über 100 °C aufgeheizt werden.
  2. Der Reibungskoeffizient. Beläge mit einem Reibungskoeffizienten von 0.25 – 0.35 reichen aus um das Fahrzeug bei mäßiger Geschwindigkeit zu verlangsamen Das sind die Werte, die nicht-originale Bestandteile für gewöhnlich haben. Der Koeffizient der Reibung von originalen Bremsbelägen, liegt ungefähr bei 0.3 – 0.5 ein vielleicht ein bisschen höher. Sportbremsbeläge bei einer Betriebstemperatur von 150 °C haben einen niedrigen Koeffizienten für die Reibung – 0.2. Wenn sie aufgeheizt werden, kann sich dieser bis zu 0.5 vergrößern.
  3. Haltbarkeit. Die Abnutzungsresistenz der Bauteile ist vom Material, aus dem es gemacht wird, abhängig. Ein weiches Reibungsfutter nutzt sich schneller ab, aber ein zu hartes führt zur vorzeitigen Abnutzung der Bremsscheibe.

Empfehlungen für die Wahl der Bremsbeläge

  • i Wählen Beläge, die den Bremsscheiben in der Zusammensetzung ähnlich sind und von der gleichen Marke hergestellt werden;
  • i Wenn Sie die Komponenten kaufen, lassen Sie sich von den Betriebsbedingungen und dem eigenen Fahrstil leiten;
  • i Kaufen Sie Bremsbeläge nur von vertrauenswürdigen Produzenten.

Wie ein Original von einer Fälschung unterscheiden können

  1. Achten Sie auf das Prüfzeichen. Wenn Sie sehen, dass weder R90 noch 90R auf dem Etikett geschrieben steht, das ist es eine Fälschung.
  2. Das Paket muss einen Produktpass, ein Garantiezertifikat, eine Bescheinigung für die Qualität und eine Installationsanleitung beinhalten.
  3. Die Oberfläche der originalen Bremsbeläge sollte glatt und gleichmäßig sein.
  4. Überprüfen Sie die eindeutige Codenummer der Bestandteile auf der Webseite des Herstellers.

Wann müssen Ihre Bremsbeläge erneuert werden?

Wann müssen Ihre Bremsbeläge erneuert werden

Pauschal lässt sich hierzu kaum eine Aussage treffen. So werden Sie diese Komponenten natürlich deutlich schneller abnutzen, wenn Sie häufig in der Stadt bei Stop&Go unterwegs sind oder generell wenig vorausschauend fahren. Das Gleiche gilt, wenn Sie besonders häufig sehr spät und dafür intensiv bremsen. Auch wenn Sie die Motorbremse nicht ausnutzen, wird Ihr Bremssystem intensiver belastet. Standzeiten Ihres Wagens, welche zu Rostbildung führen, beeinträchtigen hingegen eher die Bremsscheiben sowie die Bremstrommeln und können den besten Bremsbelägen meist nur wenig anhaben. Dennoch sollten Sie, wenn Ihr Fahrzeug längere Zeit abgestellt war, insbesondere im Winter oder bei hoher Luftfeuchtigkeit, am Anfang eher passiv fahren und mehrfach unter sicheren Bedingungen stärker bremsen. Dies hilft, den Rost abzutragen und steigert auch in Verbindung mit Ihrem Antiblockiersystem (ABS) die Sicherheit im Verkehr – schließlich müssen Ihre Bremsen optimal funktionieren, wenn es darauf ankommt! Ihr Fahrzeughersteller gibt einen Minimalwert für die Bremsbelagdicke an. Dabei bezieht sich der Wert auf den tatsächlichen Bremsbelag und nicht auf das Metallelement, auf welchem dieser befestigt ist. Im Bereich von Scheibenbremsen gelten üblicherweise vier Millimeter als untere Grenze, wohingegen bei Trommelbremsen Bremsbelagdicken von minimal einem Millimeter akzeptiert werden. Dabei besitzen diese Komponenten entweder ein elektronisches oder zumindest akustisches Warnsignal. So erkennen Sie mit Hilfe einer Kontrollleuchte im Armaturenbrett oder anhand eines charakteristischen Quietschen, dass die Verschleißgrenze Ihrer Bremsbeläge erreicht wurde.

Top 8: Ridex

Beste Bremsbeläge: Ridex

Diese Bremsscheibenmarke ist vor allem sehr günstig. Hier kommen alle auf Ihre Kosten, welche besonders auf den Preis achten. Dabei sollten Sie jedoch nicht vergessen, dass es sich um besonders sicherheitsrelevante Bauteile handelt und der Einsatz von Markenware anzuraten ist.

Top 7: Febi Bilstein

Bremsbeläge Febi Bilstein

Die Qualität der Bremsbeläge von Febi Bilstein ist wirklich hoch. Hier handelt es sich nicht um Billigteile, welche nur einzig und allein mit ihrem geringen Preis punkten können. Mit diesen Bauteilen können Sie sich auf die gewünschte Bremsenfunktion verlassen.

Top 6: TRW

TRW gute Bremsbeläge

Diese Marke überzeugt nicht nur mit guten Bremsbelägen, sondern auch mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Angebot ist vielfältig, sodass Sie sicher auch für Ihren PKW die passenden Ersatzteile finden werden.

Top 5: Textar

Textar gute Bremsbeläge

Textar wirbt damit, nicht nur das lästige Quietschen beim Bremsen in verschiedenen Verkehrssituationen zu verringern, sondern auch mit einer hohen Umweltfreundlichkeit. So sind nach eigenen Angaben kaum umweltbelastende Stoffe enthalten. Durch die Erfahrung von fast einhundert Jahren gehört das Unternehmen heute zu den führenden Herstellern im Bremsenbereich.

Top 4: Bosch

Boschwas sind die besten bremsbeläge - Bosch

Bosch ist eines der Top-Unternehmen im Bereich der Ersatzteillieferanten. Als kleiner Nachteil dieser Bremsbeläge, die zu den besten gehören, wir deren erhöhter Abrieb beschrieben. Dennoch können wir Ihnen eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für diese Bauteile aussprechen.

Top 3: Brembo

Brembo qualität Bremsbeläge

Das Haupteinsatzgebiet von Bremsbelägen von Brembo ist der Rennsport. Dennoch werden deren Bauteile auch gern für Sportwagen eingesetzt, weil sie eine hohe Performance bieten.

Top 2: Stark

Stark Bremsbeläge Auto

Hierbei handelt es sich um gute Komponenten für den durchschnittlichen Fahrer, der viel im Stadtverkehr unterwegs ist. Im Gegensatz dazu sind die Bremsbeläge unseres Testsiegers von ATE selbst bei Temperaturen von bis zu 600°C noch besonders stabil und leistungsfähig.

Top 1: ATE

Was sind die besten Bremsbeläge ATE

Dieser Hersteller von Bremsbelägen ist unser Favorit. Hier können Sie ganz klar erkennen, was die besten Bauteile sind und wie diese beschaffen sein müssen. ATE Komponenten bieten nicht nur eine besonders hohe Sicherheit, sondern sie überzeugen auch mit der gebotenen Qualität und Ihrer langen Lebensdauer. Darüber hinaus müssen Sie bei diesen Bauteilen nicht fürchten, dass diese Bremsbeläge quietschen. Sie sind, wie bereits erwähnt, auch besonders hitzebeständig, was auch die Gefahr der Überhitzung der Bremsscheiben verringert.

Fazit

Es gibt viele Hersteller von guten Bremsbelägen. Beim Kauf müssen Sie unbedingt darauf achten, dass das Material auch zum Scheiben- bzw. Trommelmaterial passt. Sollte dies nicht der Fall sein riskieren Sie nicht nur eine beschleunigte Abnutzung der Bauteile, sondern gehen auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko ein.

Ein Tipp von AUTODOC: Bitte beachten Sie beim Bestellen neuer Ersatzteile nicht nur auf Material und die Abmessungen. So ist es extrem wichtig, dass auch die Art der Verschleißanzeige zu Ihrem Fahrzeug passt. Nutzt Ihr Fahrzeughersteller beispielsweise eine elektronische Anzeige zur Verschleißgrenze der Bremsbeläge, so müssen diese einen entsprechenden Sensor und auch ein passendes Anschlusskabel haben. Dagegen benötigen Sie Bauteile mit einer akustischen Warnung, wenn Ihr Wagen über kein elektronisches Warnsystem verfügt. Grundsätzlich gehört jedoch die Kontrolle der gesamten Bremsanlage nicht nur zu den Arbeiten des TÜVs, sondern auch zu den regelmäßigen Kontrollen bei einer Durchsicht in Ihrer Fachwerkstatt.

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