Was ist die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer und wo steht sie?

Was ist die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer und wo steht sie?

Jeder Scheinwerfer besitzt eine eigene Genehmigungsnummer, die seine Zulassung für den Straßenverkehr bestätigt. Diese Nummer dient als Nachweis, dass der Scheinwerfer den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Sie ist meist auf dem Scheinwerfergehäuse eingraviert oder eingeprägt, oft in der Nähe eines E-Kennzeichens (z. B. „E1“). Die Nummer ist wichtig bei Kontrollen, Fahrzeugprüfungen oder beim Austausch der Scheinwerfer, um die Verwendung von legalen und geprüften Bauteilen sicherzustellen.

Was ist die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer?

Die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer ist eine offizielle Zulassungskennzeichnung, die bestätigt, dass ein Scheinwerfer den geltenden gesetzlichen Vorschriften entspricht und im öffentlichen Straßenverkehr verwendet werden darf. Sie beginnt in der Regel mit einem „E“ in einem Kreis, gefolgt von einer Länderkennzahl (z. B. E1 für Deutschland) sowie einer Prüfnummer.

Diese Nummer wird bei der Typgenehmigung durch eine zuständige Behörde vergeben und ist bei TÜV-Prüfungen, Umbauten oder der Suche nach Ersatzteilen von Bedeutung. Nur Scheinwerfer mit einer gültigen Genehmigungsnummer dürfen legal verbaut werden – Nachbauten ohne diese Kennzeichnung sind nicht zulässig. Die Nummer schützt somit vor illegalen oder unsicheren Produkten und dient dadurch als sichere Referenz bei der Suche nach neuen Teilen. Manche Scheinwerfer tragen zusätzlich noch Buchstabencodes, die auf Leuchtmitteltyp, Lichtverteilung oder Bauart hinweisen.

Wo finde ich die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer?

Die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer befindet sich direkt am oder auf dem Scheinwerfergehäuse. Sie ist entweder auf die transparente Frontscheibe eingeprägt oder seitlich auf das Gehäuse aufgedruckt bzw. eingegossen. In manchen Fällen findet man sie auch auf einem kleinen Aufkleber oder Metallplättchen.

Die Nummer beginnt typischerweise mit einem „E“ in einem Kreis, gefolgt von einer Ziffer für das jeweilige Prüfungsland (z. B. „E4“ für die Niederlande) sowie einer Prüfnummer. Bei neueren Fahrzeugen ist die Markierung meist gut sichtbar, während sie bei älteren oder verschmutzten Scheinwerfern schwer lesbar sein kann. Eine Taschenlampe oder das Abnehmen des Scheinwerfers können bei der Suche schonmal helfen. Diese Nummer ist wichtig für TÜV-Prüfungen oder auch beim Austausch von Scheinwerfern, um ausschließlich kompatible und legale Ersatzteile zu finden.

Ist es möglich, die Zulassungsnummer des Scheinwerfers im Fahrzeugschein zu finden?

Nein, die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer ist im Fahrzeugschein in aller Regel nicht eingetragen. Der Fahrzeugschein enthält meist keine spezifischen Angaben zu einzelnen Bauteilen wie etwa Scheinwerfern, weil diese je nach Ausstattung, Modelljahr oder Austausch variieren können.

Da Scheinwerfer bei Reparaturen oder Tuning häufig ersetzt werden, wird die E-Nummer unmittelbar auf dem Bauteil selbst angebracht, um eine eindeutige Identifikation zu ermöglichen. Nur so lässt sich bei Prüfungen oder Kontrollen nachweisen, dass es sich um ein zugelassenes und geprüftes Bauteil handelt. Wer sich unsicher ist, weil die Nummer nicht mehr lesbar ist, sollte beim Fahrzeughersteller selbst nachfragen.

Wie wählt man den richtigen Scheinwerfer für ein Auto?

Um den richtigen Scheinwerfer für ein konkretes Auto auszuwählen, sollten Sie sich an der originalen Teilenummer, der genutzten Bauart (Halogen, Xenon, LED) sowie der Fahrzeugausstattung orientieren. Am sichersten ist es, den alten Scheinwerfer zu vergleichen oder anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) beim Hersteller oder Teilehändler das passende Modell zu ermitteln.

Achten Sie darauf, dass der neue Scheinwerfer eine gültige E-Genehmigungsnummer trägt und zum Fahrzeugmodell, Baujahr und Typ passt. Auch die Position (links/rechts) sowie zusätzliche Funktionen wie Kurvenlicht oder Tagfahrlicht müssen dabei berücksichtigt werden. Der Einbau eines falschen oder nicht zugelassenen Scheinwerfers kann zum Verlust der Betriebserlaubnis führen. 

Hinweis vom AUTODOC-TEAM: Für ältere Modelle gibt es zudem Nachrüstlösungen, die moderne Technik mit Zulassung bieten, damit Sie im Straßenverkehr auch mit solchen Fahrzeugen nicht auf hohe Sicherheitsstandards verzichten müssen.

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