Wie Du den richtigen Sitz für Dein Kind aussuchst

Wie Du den richtigen Sitz für Dein Kind aussuchst

 Auswahl eines Sitzes: 7 Schritte 
  1. Beachte Alter und Gewicht Deines Kindes. Diese Faktoren beeinflussen, welche Klasse Du benötigst. Es gibt 5 Klassen von Kindersitzen
    • Klasse 0 Alter: bis zu 6 Monate. Gewicht: bis zu 10 kg. Der Kindersitz sieht wie eine Babytragetasche mit Gurtzeug aus. Es ist eine seitlich ausgerichtete Babyschale, der mit dem Sicherheitsgurt der Rücksitze oder Isofix-System befestigt wird.
    • Klasse 0+ Alter: bis zu 1 Jahr. Gewicht: bis zu 13 kg. Dies sind rückwärtsgerichtete Sitze, die mit den Sicherheitsgurten des Autos oder Isofix-Systemen befestigt werden. Sie sind als tiefe, schalenförmige Träger mit Gurtzeug und Henkel.
    • Klasse I Alter: 9 Monate – 4 Jahre. Gewicht: 9-18 kg. Diese Sitze finden Verwendung, sobald das Kind eigenständig sitzen kann. Sie sind mit Gurtzeug oder einem Aufprallschutz ausgestattet und haben zudem eine neigbare Rückenlehne.
    • Klasse II Alter: 3-12 Jahre. Gewicht: 15-25 kg. Diese sind Sitzerhöhungen ohne eigenes Gurtzeug. Stattdessen helfen sie den Sicherheitsgurten des Autos, das Kind in der richtigen Position zu sichern. Die Sitze sind mit besonderen Gurthalterungen ausgestattet. Einige Hersteller bieten Sitze an, die sich leicht nach Hinten lehnen, aber die meisten sind L-förmig.
    • Klasse III Alter: 6-12 Jahre. Gewicht: 22-36 kg. Diese sind Sitzerhöhungen mit Armlehnen für Kinder größer als 135 cm. Sie haben keine Rückenlehnen und werden mit den Sicherheitsgurten des Autos festgemacht, welche durch die besonderen Halterungen geführt werden.
  2. Universelle Produkte sind für Kinder verschiedener Altersgruppen geeignet. Diese Sitze sind meistens preisgünstiger.
  3. Beachte die Größe des Kindes.
    • Klassen 0 und 0+ – der Kopf des Kindes darf nicht über den Sitz hinausragen.
    • Klassen 1-3 – der Kopf des Kindes darf höchstens ein Drittel über die Kopfstütze des Sitzes hinausragen. Der obere Teil des Sicherheitsgurts sollte auf der Schulterlinie des Kindes liegen.
  4. Suche einen Kindersitz aus, der Seitenschutz für Kopf und Schultern hat. Dies erhöht spürbar die Sicherheit des Kindes im Falle eines Seitenaufpralls.
  5. Entscheide dich für einen Sitz, der leicht instand zu halten ist. Passe besonders auf die Sitzverkleidung auf und überprüfe, ob diese zum Waschen leicht entfernbar ist.
  6. Kaufe Schutzhüllen für die Vordersitze, sofern Dein Auto diese noch nicht besitzt. Andernfalls wird das Kind seine Füße gegen die Rücklehnen der Vordersitze stoßen und diese dadurch beschmutzen.
  7. Falls der Sitz Isofix-Verbindungen hat, überprüfe dessen Kompatibilität mit Marke und Modell Deines Autos in den Produktunterlagen.
  8. Entscheide Dich nur für Artikel von bekannten Marken. Solche Hersteller geben viel Geld für die Erforschung von Kindersicherheit in Autos aus, weswegen sie Sitze produzieren, die kleine Passagiere effektiv schützen.
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